Schließung der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen
auch weiterhin bis mindestens 31.01.2021

Liebe Besucher*innen,

die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen bleibt ab dem 30.11.2020 auf Grundlage der aktuellen Verordnung der Landesregierung und auf Grundlage der entsprechenden Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg hinsichtlich der Eindämmung der Covid-19-Pandemie bis mindestens 31.01.2021 geschlossen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen, die KZ-Gedenkstätte möglichst bald wieder öffnen zu können.

Der Vorstand des Trägervereins und die Gedenkstättenleitung

 

Hier können Sie sich die Dauerausstellung auch als PDF-Dokument anzusehen.

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Ab August 1944 errichtete das KZ Neuengamme eine Außenstelle in Springhirsch. Auf dem hier bereits vorhandenen Militärflugplatz sollten neuartige düsengetriebene Jagdflugzeuge eingesetzt werden. Dazu mussten die Start- und die Landebahn verlängert werden. 500 Häftlinge aus dem KZ-Neuengamme mussten hier unter unvorstellbaren Bedingungen arbeiten. Das Prinzip „Vernichtung durch Arbeit“ stand im Vordergrund und so sind bis zur Evakuierung des Lagers im April 1945 Hunderte Häftlinge elendig ums Leben gekommen. Die genaue Zahl ist bis heute nicht bekannt.

Nach ersten Anfängen aus dem Jahre 1975, die Geschichte dieses Lagers zu erforschen und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, dauerte es noch fast ein Vierteljahrhundert, bis endlich im Jahre 1999 der Aufbau einer Gedenkstätte begann und sich der Trägerverein für die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch gründete.

Die Gedenkstätte an der B 4 zwischen Quickborn und Bad Bramstedt befindet sich seitdem in einem stetigen Ausbau. Besichtigungszeiten finden Sie in der Rubrik Besucherinformationen.

 


Zusätzliche Informationen