Juni 2017: Die Bauarbeiten zum Umbau des Eingangsbereiches des Dokumentenhauses der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch stehen kurz vor dem Abschluß. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

ANKÜNDIGUNG

Wir möchten Sie auf drei sehr interessante Veranstaltungen hinweisen:

Am 29. April 2016 um 20 h im Bürgerhaus Ellerau gibt es einen Abend mit Esther Bejerano (91), eine der letzten Überlebenden des legendären Mädchenorchesters des KZ Auschwitz, und ihrer Band "Microphone Mafia"  (Details siehe Termine)

 

Am 8. Mai 2016 veranstaltet die Projektgruppe Quickborn des Fördervereins Gegen das Vergessen - Spurensuche im Kreis Pinneberg und Umgebung 1933-1945 e.V. wieder eine 3 1/2 stündige Radfahrt zu den Stätten des Nationalsozialismus in Quickborn

und am 14. Mai eine 2 1/2 stündige Radfahrt durch Quickborn-Heide (Details siehe Termine)

 

 

Am 27. Januar 16 Uhr findet wieder im Ratssaal der Stadt Kaltenkirchen eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch zum Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus statt.

Dr. Harald Schmid von der Bürgerstiftung der Schleswig-Holsteinischen Gedenksstätten wird in seinem Vortrag mit dem Thema "Erinnern heute - Warum, Wozu und Wie" Fragen zu Geschichtspolitik, Geschichtsbilder und Erinnerungskulturen beleuchten.

Und Schülerinnen und Schüler werden ihre Sicht der Erinnerung in einer szenischen Darstellung vorführen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Die genaue Anschrift lautet: Rathaus Kaltenkirchen, Holstenstr. 14, 24568 Kaltenkirchen  

Lesen Sie hier das Programm der Veranstaltung.   

 

Zum Tode von Gerhard Hoch


Am Sonntag, dem 6. Dezember, ist unser Ehrenvorsitzender, Dr. Gerhard Hoch, in seinem Haus in Alveslohe friedlich eingeschlafen.

Wir trauern um einen großen Menschen.

Noch vor wenigen Tagen hatte er sich um die Formulierung eines Textes des Wissenschaftlichen Beirats, dem er angehörte, gekümmert. Und er hat uns noch einmal seine Gedanken zu einer zukunftsweisenden   Gedenkstättenarbeit aufgezeigt, die wir als sein Vermächtnis verstehen wollen.   

Dr. Gerhard Hoch nahm interessiert und engagiert an unseren Veranstaltungen teil. Deshalb kam sein Tod   für uns überraschend, denn trotz seines hohen Alters strahlte er bis zuletzt eine außergewöhnliche Vitalität aus.

Dr. Gerhard Hoch war der Gründer und geistige Vater unserer KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch. Seiner Beharrlichkeit und seinem unbeirrbaren Festhalten an dem, war er für richtig erkannte, ist es zu verdanken, dass die Geschichte der Schrecken des Nationalsozialismus in unserer Region kein Tabu-Thema mehr ist.

Wir haben einen Freund und Förderer, einen Menschen mit tiefer moralischer Kraft verloren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Gesa und seinen Kindern. Wir trauern mit ihnen.

An Stelle von Blumen und Kränzen wünschte sich Dr. Gerhard Hoch eine Spende für die „Christliche Initiative Romero“.  
Konto bei der Darlehnskasse Münster,
IBAN: DE 67 4006 065 0003 1122 00
Stichwort: Gerhard Hoch. www.ci-romero.de

Die Wanderausstellung "70 nach 45 - Frieden im Land?" ist noch bis Sonntag 17 Uhr auf der KZ-Gedenkstätte Springhirsch geöffnet. Nutzen Sie die Gelegenheit, hier herausragende Arbeiten internationaler zeitgenössischer Künstler zu aktuellen Fragen der Zeit zu sehen. (Eintritt frei, Spende erwünscht, Katalog 5 €)

Mitglieder der KZ-Gedenkstätte nahmen gestern an der Veranstaltung des Träger- und Fördervereins Henri-Goldstein-Haus e.v. Quickborn zum 9. November teil.

Unter dem Titel "Wölfe mitten im Mai - Lieder und Texte zum rechten Aufmarsch in Europa" sangen, lasen und kommentierten der Liedermacher Kai Degenhardt und der Hamburger Schauspieler Rolf Becker Texte und Lieder u.a. von Franz Josef Degenhardt und Brecht. Im ausverkauften Artur-Grenz-Saal in Quickborn verfolgten etwa 250 Besucher einen intensiven Abend, der Anlass zum Nachdenken sowohl zum Wiedererstarken des rechtes Randes, als auch zu unserem alltäglichem Leben gab. Details finden Sie hier im Veranstaltungsflyer.

 

Seit der Gründung des Trägervereins 1999 sind 15 Jahre vergangen. In dieser Zeit ist viel Arbeit in den Aufbau der Gedenkstätte gesteckt worden. Trotzdem gibt es immer noch sehr viel Material, das archiviert und historisch gesichtet werden muss. Ebenso ist es Zeit, auch die vorhandenen Texte auf historische Richtigkeit und Nachweisbarkeit zu überprüfen, sowie die Quellen und Rechtsgrundlagen jedes einzelnen Artikels und Bildes zu prüfen. Diese Aufgabe hat der Historiker Thomas Käpernick, selber Mitglied des Trägervereins übernommen. Unterstützt wird er durch einen neu einberufenen Wissenschaftlichen Beirat, der am 14.11. seine erste Sitzung hatte und bis zur nächsten Sitzung im Februar 2015 seine Vorstellungen zur künftigen Ausrichtung der Gedenkstätte einbringen wird.

Zusätzliche Informationen